New York Marathon Vorbereitung III

31 Kilometer geschaffft!!!

Der New York Marathon rückt mit grossen Schritten nun sehr nahe.

Und diese Nähe spüre ich ebenfalls in meinem Training. Der 10 Wochenplan, den ich dem schlauen Buch von Herbert Steffny entnehme, beschreibt genau, wie ich mich Woche für Woche an die Königsdisziplin „Marathon“ herantrainiere.

Jede Woche trainiere ich nun gesamt 50km im Schnitt zu laufen, worin drei kürzere Läufe von 10-15km vorhanden sind und ein längerer Lauf von meist 22km.

Ich habe begonnen ein Kleidungstagebuch zu führen, damit ich am 2.11.2014 den Temperaturen entsprechend gekleidet bin. Es gibt nichts schlimmeres bei den langen Läufen, als zu warm angezogen zu sein! Wenn die Füsse glühen und der Kopf überhitzt, heisst es weit weg von zu Hause entweder, ich schmeisse mein Shirt in den Wald und hole es später ab, oder behalte es an und HALTE DURCH.

Durchhalten ist hier das Stichwort. Auch wenn ich zwischendurch absolut keine Lust habe, diszipliniere ich mich und laufe trotzdem. Hinterher ist es immer ein schönes Gefühl.

Denn der Respekt wächst!!

Nur noch fünf Wochen.

Ich wage es nichtmal daran zu denken einen Lauf zu verpassen. Mein Umfeld habe ich informiert und alle fiebern mit und haben Verständnis für meinen Zeitmangel.

So auch mein Mann. Er ist ein fester Bestandteil meiner langen Trainingsläufe.

So wie am vergangenen Wochenende, an dem mein erster 30er stattfand. Puh!!

31 Kilometer! Die wollen geplant sein.

Mein Mann hatte den Auftrag, um New York ähnliche Verhältnisse herzustellen, alle 3 km einen Streckenposten mit Getränken aufzumachen. Wir bestückten sein Fahrrad mit Wasser, Powerrade (isotonisches Getränk) und Bananen. Jedesmal wenn meine App Runtastilk drei Kilometer ansagte, fuhr er vor und hielt das entsprechende Utensil in Laufrichtung hin.

Bis Kilometer 24 ging es mir und meinen Beinen fantastisch, dann kam der Knick. Ich sah mein Auto schon in der Ferne, als ich aber auf meine App schaute, fehlten mir leider noch 6 km. Verdammt! Diese 6 Kilometer waren hart, aber schaffbar. Und als ich dem Ziel näher kam hörte das Grinsen in meinem Gesicht nicht mehr auf. Ich legte noch einen Sprint ein.

…und am Ende waren es ganze 31 Kilometer!!!

Yihaaa!!

Mit sehr sportlichen Grüßen

Raphaela